6. Klasse - 6A

Stundenplan Klasse 6A
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Lagerrückblick Tennwil

Nach einer ruhigen Reise mit dreimaligem Umsteigen kamen wir gut in Tennwil (AG) an. Noch 300m mussten alle ihr Gepäck schleppen (immerhin abwärts), dann konnten wir unser einwöchiges Zuhause beziehen (Campingplatz mit Gruppenunterkunft mitten im Strandbad). Das Wetter war die ganze Woche gnädig mit uns, so dass die Schüler jeden Tag ins kühle Nass eintauchen konnten.
Nach dem Bezug der Zimmer, deren Wände für die Schüler leider viel zu geringhörig waren, testeten auch gleich die ersten Versuchskaninchen die Wassertemperatur. Auch das Volleyballfeld und die Spielwiese wurden schon fleissig benutzt. Nach dem Nachtessen gingen wir in den Wald "Schittliverband" spielen.
Am Dienstag war eine Wanderung um den halben Hallwilersee mit anschliessender Schifffahrt geplant. Nach 3/4 Stunden gab es eine kurze Besichtigung im Wasserschloss Hallywil, dann ging die gemütliche Tour weiter. Unterwegs kehrten wir noch zum Eisessen ein. Ein freundlicher Geschäftsmann war von unserem anständigen Benehmen so begeistert, dass er gleich die Rechnung übernahm. Vielen Dank! Nach 13 km Fussmarsch fuhren wir mit dem Schiff zurück zur Unterkunft. Vier SportlerInnen hatten noch so viel Energie, dass sie eine Station früher ausstiegen und den Seeweg zurück nach Hause rannten (Sie waren schneller als das Schiff).
Am Mittwoch fuhren wir mit Bus und Bahn nach Luzern ins Verkehrshaus. Die Ausstellungen, das Riesentrampolin und ein 40-minütiger 3D Film liessen die Zeit schnell vergehen. Zurück im Strandbad zündeten wir ein Feuer an und grillierten Würste, Pouletschenkel und Steaks, dazu gab es ein kleines Salatbuffet und Pommes Fritten. Mmhh!
Das Schloss Lenzburg mit Führung nahmen wir am Donnerstag in Angriff. Nachdem wir bestens über das Schlossalltagsleben im Mittelalter informiert worden waren, versuchten sich noch einige als Ritter. Auf dem Rückweg zum Busbahnhof hätten uns noch fast ein paar Regentropfen erwischt, aber im Strandbad schien bereits die Sonne wieder und das Wasser lockte. Nach dem Abendessen ab in den Wald zum Lagerfeuer und Schittliverband, dort konnte Aldins Tarnung als Strauch bewundert werden.
Kurzes Einpacken und Aufräumen am Freitagmorgen, noch 2 1/2 Stunden die Sonne, die Spielwiese und das Wasser geniessen, dann mussten wir uns leider auch schon wieder auf den Heimweg nach Steinach machen. Einige hätten gerne den Aufenthalt noch um eine Woche verlängert, aber eben…. .

So können wir auf ein friedliches, schönes und abwechslungsreiches Lager zurückblicken. Zu verarzten gab es nur einige offene Zehen, Verstauchungen und Mückenstiche. Auch einige neue Paare brachte das Lager hervor, aber das ist selbstverständlich top secret.
Vielen Dank an die Schüler für das friedliche und lustige Zusammensein.
Einen besonderen Dank für die Unterstützung auch an Frau Preisig, die sich wie immer mit viel Herzenswärme der beschädigten Zehen und Schülerleiden angenommen hat.
Michael Koch

 
 
 
 

Respekttag 23. Mai 2014

Freitagmorgen 7:50Uhr.Es war regnerisch und kalt. Als wir losgegangen sind in Richtung Steinacher Hafen, waren nicht alle gut angezogen. Manche hatten Regenhosen und Jacken an, andere kurze Hosen und Stoffpullis. Aber Herr Koch hatte schon am Anfang gesagt, niemand müsse jammern kommen, wenn ihm kalt ist (Herr Koch informierte uns am Vortag, dass wir uns wasserfest anziehen sollten). Am Hafen angekommen, wartete schon ein Herr von der Gemeinde, der uns sagte, was wir zu tun hätten. Wir mussten jäten, Mülleimer (Robidogs) reinigen, Abfall (Müll) und Schwemmholz sammeln. Jann, Seya und Jil haben eine tote Ente gefunden. In der Pause gab es Brot mit ein Stück Schokolade, einen Apfel und einen Becher mit Mineralwasser. Nach der Pause sammelten wir das restliche Schwemmholz und die meisten wurden dabei nass. Nachher gingen wir alle wieder in die Schule. Drei Schüler mussten die Hosen ausziehen, weil sie sehr nass waren. Einer von denen hatte eine Hose von jemanden bekommen und hatte deshalb Glück. Denn die Anderen mussten mit der Unterhose ins Schulzimmer sitzen. Aber sie benutzen die Jacke als Rock wie die Schotten, das war für sie sehr peinlich. Nachher gab es Mittagessen und am Nachmittag veranstaltete die Jugendarbeit Arbon ein Turnnachmittag. Die 5. und 6. Klasse machten mit. Vier Mädchen konnten währenddessen in der Handarbeit die Sitzkissen stopfen. Das war sicher sehr lustig.
von: Despina, Julian, Raul, Aldin und Joshua

 
 
 
 

Es war einmal...

Februar 2014

Liebe SchülerInnen, liebe Eltern
Wir, die SchülerInnen der Klasse Koch, haben Märchen für euch geschrieben, die wir selbst erfunden haben. Die nächsten 4 Schulwochen gibt es jeweils vier neue Märchen zum Lesen.
Viel Spass dabei wünscht euch die 6A!

Die drei Brüder von Jil
Es waren einmal vor langer, langer Zeit drei Brüder. Die drei liebten sich sehr und taten alles füreinander, doch sie waren unglücklich, denn sie hatten kaum Geld und keiner von ihnen hatte weder Job noch Partner .Das wenige Geld, dass sie übrig hatten, verputzten sie, indem sie damit Lose kauften. Sie kauften immer ein und dasselbe Los. Bei diesem Los kann man bis zu 10 Mio. Franken gewinnen (ihr grösster Gewinn lag bei 200 Franken).Sie glaubten daran, dass sie irgendwann Glück hätten. Weil sie alle keinen Beruf hatten, wurden sie Jäger. Der eine von ihnen, Karl, konnte schiessen wie kein zweiter. Der zweite, Paul, konnte seine Angelrute so gezielt werfen, dass die Fische nicht widerstehen konnten. Der letzte der Bande, Herbert, der ging dann all die Tiere verkaufen oder sie behielten das Tier selbst und kochten es. Heute war wieder Jagdtag und sie gingen nach Übersaxen in einen grossen Wald mit einem fischreichen, kleinen See. Paul fischte mit der Angelrute am Seeufer nach Hechten, Forellen und Zandern. Karl rüstete sich für die Jagd. Es war etwa 9 Uhr abends, für Karl zum Jagen noch zu früh und Paul hatte nicht sonderlich Glück. In diesem fischreichen See fing er lediglich eine 56cm Forelle. Für seine Ansprüche zu wenig. Deshalb legten sich die beiden etwas aufs Ohr, währenddessen Herbert Wache hielt. Plötzlich klingelte etwas wie verrückt vom Seeufer her und Paul wurde hellwach. Er rannte nur in Unterhose an den See und sah, dass das seine Angelrute war. Hastig ging er hin und nahm die Rute aus der Halterung und kurbelte langsam Silch ein. Am Anfang verspürte er nichts, (dass konnte häufig vorkommen). Er wollte sie wieder in die Halterung legen und hielt die Rute nur in einer Hand. Doch dann begann die Rute so ruckartig zu schlagen, dass sie ihm fast aus der Hand fiel. Er konnte sie gerade noch halten und kurbelte nun schneller. Während dem Einkurbeln rief er sofort nach Herbert, der ganz verschlafen, aber dennoch mit einem Feumer bewaffnet, angerannt kam. Nun konnte er den Fisch, er vermutete, dass es ein Zander, war herausholen. 30 Sekunden später verwirklichte sich seine Aussage. Es war ein Zander und was für einer: 89 cm gross. Damit hatten sie Essen für 3 bis 4 Tage. Plötzlich hörten sie einen Schuss. War das etwa Karl gewesen? Sie rannten zu ihrem Zelt. Dort sahen sie es. Karl kam angerannt und berichtete, dass er einen riesigen Hirsch geschossen habe! Sie johlten und grölten vor Freude. 1 Woche später brachten sie den Hirsch einem Metzger. Der gab ihnen dafür 300 Fr. Sie gingen ins nahegelegene Alpenmuseum und brachten das gigantische Geweih dorthin. Man stellte es dort auf. Der Inhaber vom Museum kam gleich selber zu ihnen, um es anzuschauen. Er war beeindruckt von diesem riesigen Geweih. Er fragte: „Seid ihr nicht die arbeitslosen von Übersaxen?“ „Doch die sind wir“, gab Karl zurück. „Ich habe eine Arbeitsstelle für euch, hier im Museum!!!“ „Was?“, sie konnten es kaum glauben. Ein Traum war für sie in Erfüllung gegangen.
5 Jahre später wurde Herbert sogar noch Chef vom Museum und sie waren überglücklich, dass sie nun eine Arbeitsstelle und sogar eine Frau hatten. Sie waren einfach überglücklich. Und wenn sie noch nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Märchen von Jann
Es war einmal ein junger Prinz. Er lebte in einem grossen Königreich mit viel Geld und vielen Untertanen, die sie aber immer gerecht und gleich behandelten. Seine Mutter, die Königin, war krank, wegen eines Zaubers, den ihr ein Hexerich auferlegt hatte, weil sie ihn nicht zum Mann nehmen wollte. Wenn man ihr nicht das richtige Erlösungsmittel gab, das es nur auf dem Berg Ohio gab, musste sie sterben. Den Berg Ohio konnte bisher noch keiner bezwingen. Am nächsten Tag sagte der Prinz zu all seinen Untertanen:"Ich werde die gefährliche Reise auf mich nehmen, um meine geliebte Mutter zu retten!“ Alle applaudierten ihm und wünschten ihm viel Glück, gaben ihm Schwert, Schild, Rüstung und Seile mit auf die Reise. Danach erklärte ihm ein weiser Mann den Weg und auf was er achten müsse beim Berg Ohio. Am nächsten Morgen in der Früh ritt er los zu seinem ersten Hindernis. Er band sein Pferd an einen Baum und lief los. Er ging durch einen Wald mit Bäumen, die Gesichter hatten und schliefen, doch plötzlich kam ein riesiger Baum auf ihn zu und schrie ihn an. Er nahm sein Schwert schnitt ihm die Arme ab und stach ihm das Schwert in das Herz. Er rannte und rannte bis zur Höhle Maximulio, bis zur Arena wo der grosse Drache auf ihn wartete und es ging los: Der Kampf zwischen dem grossen Drachen und dem schlauen Prinz. Der Drache packte ihn am Kragen und warf ihn fort. Als er wieder aufstand, kam der Drache und kickte ihn auf die andere Seite der Arena. Der Prinz wusste, dass sei Vater einer der stärksten Ritter aller Zeiten war und stand auf. Der Drache lachte spöttisch über ihn und spuckte eine Menge Feuer. Der Prinz wehrte die Feuerladungen mit Hilfe seines Schildes ab. Er nahm das Seil, schwang es dem Drachen um den Hals, rannte los und sprang auf seinen Kopf. Er bemerkte sein Messer im Sack und stach es dem Drachen in den Schädel. Der Prinz jaulte zuerst und sprang dann zum Elixier, das der Mutter helfen sollte. Schnell durch denn Wald, auf sein Pferd und ab zum Königreich. Er gab das Elixier der Mutter und wurde der Held des Tages. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Das verzauberte Königreich von Despina
Es war einmal ein sehr armes Königreich, in dem ein lieber und guter Prinz lebte. Der Prinz hiess Simon. Er musste eine reiche Prinzessin heiraten, um sein Königreich zu retten. Simon verabschiedete sich von seinen Eltern und ging in die Welt hinaus, um sein Glück zu suchen. Er fand sehr viele Prinzessinnen, aber keine wollte ihn, weil er arm war. Nach langer Zeit wollte der Prinz wieder in sein Königreich zurückkehren. Als er in der Nähe war, sah Simon ein anderes Königreich, das er noch nie gesehen hatte. Als er hinein ging, sah er, dass alles neblig und dunkel war. Er spürte, dass das Königreich wie verzaubert war. Die Bewohner waren traurig und als er zum Schloss ging, sagte der König, dass der Prinz weggehen solle, weil das Land von der Hexe Sanda verflucht worden sei. Als er weggehen wollte, stoppte ihn die schöne Prinzessin Rovena und sie bat Prinz Simon, ihnen zu helfen. Simon nahm seine Rüstung und ging zum Schloss der bösen Hexe. Das Schloss bewachten zwei Trolle. Die Trolle waren hässlich, 3 Meter gross und sehr dumm, sogar ein Kind konnte sie leicht austricksen. Der Prinz sagte, dass er von der Hexe eingeladen worden war und die Trolle liessen ihn hinein gehen. Als er im Hauptgang war, zog er sein Schwert und wollte die Hexe töten. Die Hexe schlug ihn mit dem Zauberstab und brachte ihn ins Gefängnis. Simon war in der gleiche Zelle mit einem alten und netten Mann. Dieser Mann war der echte Zauberer dieses Schlosses. Vor vielen Jahren waren Sanda und die Trolle seine Diener. Sie wollte ihm nicht mehr dienen, also schaffte sie es, ihm den Zauberstab wegzunehmen. Sanda wurde eine Hexe. Sie machte alle Diener zu Trollen und sie brachte den Zauberer ins Gefängnis mit dem Fluch, dass er nie wieder aus der Zelle rausgehen kann. Der Zauberer gab Simon einen magischen Umhang, der ihn unsichtbar machte und machte die Tür der Zelle mit einem Zauber auf, damit der Prinz fliehen konnte. Mit dem Umhang suchte er das Zimmer von Sanda. Als er es fand, ging er rein. Sanda schlief und sie hielt den Zauberstab in der Hand. Simon versuchte, ihr den Stab wegzunehmen, aber die Hexe wachte auf. Sie stand auf und suchte denjenigen, der sie geweckt hatte. Simon schlich neben sie und nahm ihr den Zauberstab ab. Dann rannte er schnell zum Zauberer. Als der Magier seinen Zauberstab wieder in der Hand hatte, brachte er Sanda ins Gefängnis und machte den Fluch rückgängig. So durfte der Prinz Simon seine geliebte Prinzessin Rovena heiraten und sie regierten das Königreich mit Herz und Güte für die Ewigkeit.

Der Weg ins Glück von Claudio

Es war einmal ein kleiner Junge. Er war sehr arm, alleine und oft unglücklich. Eines Tages traf er im Wald eine mächtige Fee. Sie sagte zu ihm, er hätte 3 Wünsche frei. Er fragte, ob er schon jetzt wünschen dürfte. Plötzlich raschelte es und es war unheimlich. Er fragte die Fee: "Weisst du, wer das sein könnte?" .Die Fee flüsterte dann nur: "Nimm dich in Acht!" Der Junge rief, er hätte aber grosse Angst um sie. Die unheimlichen Geräusche wurden lauter. Aus dem Gebüsch schwärmten lauter kleine Kobolde. .Die Fee war weg! Die kleinen Gnome fesselten den Junge an einem Baum und verschwanden wieder. Der Junge versuchte, sich zu befreien, aber leider vergeblich. Aus der Ferne waren Flammen zu sehen. Sie kamen immer näher. Es war ein Drache. Zum Glück kam die Fee zurück und befreite den Jungen .Mutig sprach der Junge zum Drachen. Dieser war sehr erstaunt, dass sich der Junge nicht vor ihm fürchtete. Sie beschlossen, gemeinsam durch den Wald zu gehen. Plötzlich trafen sie auf einen bösen Riesen, welcher mit Bäumen und Ästen nach ihnen warf. Doch der Drache besiegte ihn. Der Junge war sehr froh, dass sein Kamerad geholfen hatte. Sie wurden gute Freunde. Als sie aus dem Wald kamen, erschien erneut die Fee. Der Junge hatte Mut bewiesen, weil er sich dem Drachen gestellt hatte. So durfte er nun seine Wünsche äussern. Der bescheidene Junge schenkte einen Wunsch dem Drachen. Der freute sich so sehr, dass er ihm anbot, für immer sein Freund und Beschützer zu sein. Die zwei Freunde lebten glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Die hübsche Stieftochter von Jessie
Es gab einmal vor langer Zeit ein Mädchen das lebte bei ihrem Vater im Schloss. Sie hatte schöne, braune, lange und gelockte Haare. Ihre Augen glänzten wie zwei Diamanten. Sie war wunderschön. Bevor ihre Mutter gestorben war, war ihr Leben auch wunderschön. Doch als ihre Mutter gestorben war, lernte ihr Vater eine neue Frau kennen und heiratete sie. Die Frau des Königs war sehr boshaft, doch der König hörte nur noch auf Königin, weil er so verliebt war. Seit diesem Tag war die Frau des Königs die Stiefmutter der Tochter des Königs. Die böse Stiefmutter gab ihr viele Aufgaben im Schloss. Sie musste kochen, die Betten machen, den Boden und die Fenster putzen und den Garten pflegen. Das tat ihre Stieftochter 3 Wochen lang, doch danach weigerte sie sich, es weiter zu tun. Der König konnte sich nicht durchsetzen, deswegen wurde seine Tochter von der boshaften Königin im Höhlengebirge ausgesetzt. Danach ging sie wieder ins Schloss zurück, dort wurde sie sehnsüchtig von ihrem Mann erwartet, denn er hoffte, dass es sich die Königin nochmals anders überlegt hatte. Das Mädchen war sehr klug und wusste, wie sie im Höhlengebirge überleben konnte. Von ihrem Vater wusste sie noch, dass man, wenn man sich verirrt hatte, in Richtung Sonnenaufgang gehen musste. Sie wartete die ganze Nacht, bis die Sonne aufgegangen war. Als sie die ersten Strahlen der Sonne gesehen hatte, ging sie in diese Richtung. Auf dem Weg dorthin wurde sie von einem Troll angehalten. Der sagte ihr, sie müsse, um hier weiter zu kommen, eine sehr schwierige Frage beantworten! Die Frage war: „Wenn in einer Höhle 4 Trolle wohnen, wie viele Trolle würden dann ihn 12 Höhlen wohnen?“ Sie antwortete: „Ahmmm, das müssten 48 sein!“ „Ja das stimmt!“, antwortete der Troll. Er hatte ihr den Weg frei gemacht. Sie ging weiter der Sonne nach. Sie ging immer weiter, bis sie irgendwann an eine Seilbrücke kam. Über der Seilbrücke flog eine hässliche Hexe hin und her. Als die Hexe das Mädchen sah, flog sie auf den steinernen Weg. Sie sagte, um über die Seilbrücke zu kommen, müsse sie eine schwierige Aufgabe lösen. Die Aufgabe lautete: „Du musst ein Brett aus der Seilbrücke nehmen und es danach zerbrechen. Das einzige Problem ist, auf der Seilbrücke liegt ein Fluch und der wird erst gebrochen, wenn ich sterbe. Übrigens, wenn du auf ein Brett stehst, zerfällt die ganze Seilbrücke und der Felsen geht wieder zusammen.“ Die hübsche Stieftochter überlegte, danach sagte sie: „Hexe, könntest du zwei Schritte nach hinten gehen, damit ich an ein Brett kommen kann? Da die Hexe auf dem Boden vor der Brücke stand und sie nicht sehr klug war, tat sie es. Sie stand auf ein Brett, das verflucht war und stürzte die Klippen hinunter. Der Fels ging zusammen und das Mädchen konnte weiter gehen. Kurz vor dem Ausgang des Höhlengebirges sah sie eine grosse Tafel, auf der stand: „Denke an das, was du dir wünschst, und wenn du es wirklich willst, dann wird dein Wunsch in Erfüllung gehen.“ Sie wünschte sich etwas und ein paar Minuten später stand ein wunderschöner Prinz mit einem roten Pferd vor ihr. Sie ritten zusammen in das Schloss des Prinzen. 2 Wochen später war die Hochzeit. Die Stieftochter lud ihren Vater und ihre Stiefmutter ein. Nach der Hochzeit dankte der Prinz seiner Schwiegermutter, dass sie ihre Stieftochter im Höhlengebirge ausgesetzt hatte. Der Prinz und die Prinzessin bekamen 2 Kinder und lebten mit ihnen glücklich im Schloss. UND WENN SIE NICHT GESTORBEN SIND, DANN LEBEN SIE NOCH HEUTE!

Märchen von Erik
Es war einmal eine Prinzessin und ein Prinz. Sie waren so glücklich, aber plötzlich fing die Prinzessin zu glauben, dass der Prinz sie liebte. Daher gab sie ihm drei Aufgaben, die er lösen sollte. Wenn er alle Aufgaben schaffen würde, bedeutete dies, dass er die Prinzessin wirklich liebte. Die Aufgaben waren nicht einfach. Der Prinz musste die folgenden schwierigen Aufgaben erledigen: Zuerst sollte er die mächtige Schlange mit blossen Händen erwürgen. Danach musste er ein goldenes Haar von dem Troll stehlen und die dritte Aufgabe verlangte, dass er den stärksten Schwertkämpfer besiegte. Der Prinz schaffte alles mit ein bisschen Mühe und so wusste die Prinzessin, dass der Prinz sie wirklich liebte. Und so lebten sie noch lange fröhlich in ihrer Burg.

Ein Märchen von Nadine
In einem Wald lebte ein Geschwisterpaar. Die zwei Geschwister gingen jeden Tag in den Wald Beeren pflücken. Eines Tages ging Leonard allein in den tiefen Wald und sah eine sehr grosse Beere, die er nicht kannte. Er hatte so grossen Hunger und er ass die Beere. Auf einmal machte es „bum“ und er war ein Reh. Er sagte „ Warum hatte ich sie nur gegessen?“ Leonard, das Reh, ging weinend nach Hause. Seine Schwester war nicht zuhause. Leonard ging in sein Bettchen, rollte sich ein und schlief. Auf einmal ging die Tür auf und Anelise und ein Prinz kamen rein. Anelise rief: „ Leonard! Leonard!“ dann ging sie in sein Zimmer und sah das Reh. Leonard wachte auf und sagte: „ Ich hatte einen komischen Traum, eine Hexe hatte gesagt, ich müsste drei Sachen überstehen, dann werde ich wieder ein Mensch. Morgen muss ich einen ganzen Tag draussen sein. Ich darf keine Beeren essen und ich muss ins Dorf zum Bäcker, um ein Brot zu holen. Aber morgen ist Jagdtag. Der Prinz sagte: „Ich weiss, wer dahinter steckt. Ich geh mal dorthin. Bis bald.“ Der Prinz ging zum Schloss Zombus. Vor dem Schloss waren Kobolde. Sie fragten ihn, was er hier mache. Er sagte: „Der Zauberer hat mich eingeladen.“ „Ok, du darfst durch.“ Der Zauberer erwartete ihn schon. Der Prinz fragte:„ Warum hast du Leonard verzaubert?“ Er hatte nur Beeren gepflückt und wollte sie mir schenken. Ich hatte schon genug. Der Zauberer antwortete: „Komm, iss erst etwas mit mir.“ Sie assen. Der Prinz fragte: „Wo sind die Toiletten? Anstatt auf die Toilette zu gehen, ging er ins Zauberzimmer. Er sah das Buch auf dem Tisch, auf der richtigen Seite war es schon aufgeschlagen. Er nahm der Zauberstab und sagte: „Leonard das Reh, Leonard das Reh, wird Leonard der Mensch.“ Der Prinz ging einfach wieder in den Wald und Leonard war wieder ein Mensch.
Wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.

Die Zaubereule von Seya
Es gibt Menschen, die Prinzessinnen hassen, weil sie meistens jung, hübsch und reich sind. Die Hübscheste wurde ins oberste Zimmer des Wasserschlosses eingesperrt. Sie weinte bitterlich. Ihr einziger Freund war die Eule, welche jeden Abend zum kleinen Fenster des Turmzimmers flog. Sie hörte der Prinzessin zu. Das Mädchen hatte Angst und wünschte sich so sehr, befreit zu werden. Die Eule flog eines Abends zu ihren Freunden im Wald, den 5 Räubern. Sofort begannen die Räuber zu planen, wie sie die Prinzessin befreien könnten. Sie wussten, dass sie alles vom König bekämen, wenn sie seine Tochter, die Prinzessin, befreien konnten. Sie ritten in derselben Nacht zum Wasserschloss. Sie klopften an die Tür und sagten: „Wir bringen euch Geld, weil ihr so gut zur Prinzessin schaut. Wir haben das Geld gesammelt, damit ihr die Prinzessin noch lange einsperren könnt. Wir haben auch Hunger und Durst. Gebt uns Wein.“ Ganz schnell schüttete ein Räuber weisses Pulver in den Wein. „Prost! Auf uns Prinzessinnenhasser!“ Sofort schliefen die bösen Männer ein und die 5 Räuber begannen, die Prinzessin zu suchen. Die Eule zeigte ihnen den Weg. Puh, das war anstrengend, denn die 5 Räuber mussten viele Treppen steigen. Endlich waren sie oben angekommen und befreiten die Prinzessin. Sie weinte vor Freude. In diesem Moment verwandelte sich die Eule in einen wunderschönen Prinzen. Alle, auch die 5 Räuber, durften bis zu ihren Tod im Wasserschloss des lieben Königs wohnen.


Sandskulpturen in Rorschach

August 2013

Am Montag erfuhren wir von Herrn Koch, dass wir am Dienstag die Sandskulpturen anschauen gehen. Dazu mussten wir ein fahrtaugliches Fahrrad und einen Helm in die Schule mitnehmen. Trotz des starken Regens am Montagabend hofften wir, dass die Ausstellungsobjekte aus Sand nicht zerstört worden waren.
Als die 10 Uhr Pause begann, machten wir uns mit der Klasse von Herrn Hautle auf dem Pausenplatz bereit. Aus Sicherheitsgründen mussten wir Warnwesten tragen. Als sich alle in einer Reihe aufgestellt hatten, fuhr Herr Hautle an der Spitze los. Beim Losfahren bemerkte Jessie, dass ihr Lenker nicht mehr fixiert war. Da Herr Koch als Schlusslicht der langen Veloschlange folgen musste, konnte er sich nicht mehr um den losen Lenker kümmern und Jessie musste leider in der Schule bleiben. Nach 20 minütiger Fahrt kamen wir in Rorschach an. 43 Velos zu parkieren, gar keine einfache Sache! Obwohl das Gelände eingezäunt war, sahen wir bereits von aussen die ersten Figuren. Im Gelände wurden Arbeitsblätter von den Lehrern verteilt. Wir sollten Fotos mit Sandfigurenausschnitten der richtigen Skulptur zuordnen. Manche waren gar nicht einfach zuzuordnen und man musste um die ganzen Figuren herumgehen. Es gab 8 Figuren, die alle sehr interessant und kreativ gestaltet waren. Es gab auch einen Riesensandkasten mit speziellem Flusssand, der von uns 6.Klässlern gleich zum Bauen eigener Objekte genutzt wurde. Wir stellten schnell fest, dass so eine Sandfigur gar nicht einfach zu bauen ist. Einige Besucher wollten auch die von Herrn Hautle gestalteten Arbeitsblätter haben, weil sie das eine Superidee fanden.
Nach einer Stunde hiess es dann "Abmarsch und Aufsitzen". Als alle wieder ihr Velo gefunden hatten, fuhren wir auf dem gleichen Weg in die Schule zurück.

EHSand1
EHSand4
EHSand2
EHSand5
EHSand3
EHSand6
 

Schulreise nach Immenstaad (D)

August 2013

Wegen des schlechten Wetters und der Geburt des Babys von Herrn Koch konnten wir in der 5.Klasse nicht auf die Schulreise gehen. Deshalb hat uns Herr Koch versprochen, dass wir die Schulreise in den ersten Wochen nach den Ferien nachholen. Am ersten Schultag hat uns Herr Koch die Schulreise nach Immenstaad mit einem Besuch im Kletterpark vorgeschlagen. Mit diesem Vorschlag waren wir zufrieden.

Am Donnerstag, den 22.August, war es dann soweit: Das Wetter passte und wir trafen uns um 07.50 Uhr im Schulzimmer mit Picknick im Rucksack und guter Laune. Nun zottelten wir zum Bahnhof Steinach und nahmen den Zug nach Romanshorn. Jil musste bereits sein kurz vorher erhaltenes Ticket suchen, fand es zum Glück auch wieder. In Romanshorn wechselten wir auf die Fähre nach Friedrichshafen. Auf dem Schiff hatten wir es sehr lustig, davon wurden lustige Fotos geschossen.
Schon auf dem Schiff wurden die ersten Sandwiches Opfer hungriger Schüler. In Deutschland angekommen, mussten wir schnell auf den Bus der Seelinie wechseln. Joshua beklagte sich über einen stark "duftenden" Mann im Bus. Am Ziel mussten wir bis zum Kletterpark 25 Minuten laufen. Dort bekamen wir einen Klettergurt und einen Helm: Weiss für unter zwölfjährige, Blau für über zwölfjährige. Eine nette, junge Frau kontrollierte, ob der Gurt auch richtig angezogen war. Dann zeigte sie uns, wie man sich sichert und jeder und jede musste einen kleinen Kletterparcours unter ihrer Aufsicht bewältigen. Anschliessend wurden wir in Gruppen auf die Bäume losgelassen. Erik versuchte sich an Parcours 4, wollte aber nicht so hoch hinaus, unterbrach die Route und übte dann zuerst am Parcours 1+2. Das Klettern war strenger als gedacht, aber hat trotzdem viel Spass gemacht. Kopf anschlagen, Finger eingeklemmt, Sicherung verhängt – mehr geschah zum Glück nicht. Hatte man ein Problem, dann konnte man „Rotkäppchen“ rufen und Hilfe war unterwegs. Wenn man Blödsinn machte, oder sich nicht an die Regeln hielt, bekam man einen orangen Helm verpasst. Wer dann noch weitermachte, durfte nicht mehr klettern. Aber wir waren alle so brave Kinder, dass das kein Thema war.
Nach dem Klettern gab es eine kurze Verpflegungspause, dann ging es zurück nach Friedrichshafen, wo wir noch das Zeppelinmuseum besuchten. Die Glücklichen, die mit ihren Eltern erst kürzlich im Museum waren, durften stattdessen mit Frau Preisig ein Eis essen gehen. Herr Koch ist ja sooooooo gemein!!! Die Rückfahrt auf dem Schiff war für alle cool, ausser für Aldin, der legte sich (aus Versehen) in eine Ladung Smarties am Boden, die er vorher dort verschüttet hatte. Despina musste im Bahnhof Romanshorn noch von Frau Preisig verarztet werden, weil ihr beim Ausstieg vom Schiff eine doofe Betonplatte am Boden im Weg war.
Müde und zufrieden kamen wir in Steinach an.