20. Juni 2012

Auf den Tag genau drei Wochen nach dem Beginn der Arbeiten am Bahnwärterhaus am Kirchweg in Steinach erlebten die Mitarbeiter den grossen Tag, der auch gleichzeitig der orderungsreichste war. Während im hinteren, der Bahntrasse abgewandten Seiten schon viele Arbeiten erlegt sind, mussten am Dienstag, 19. Juni jene an der Südfassade, entlang dem Bahngeleise, erledigt werden. Während diesem Arbeitstage  überwachten zwei Sicherheitsleute, gestellt von der SBB, die Sicherheit auf dem Arbeitsplatz. Ein Mann, unmittelbar beim Bahnwärterhaus postiert, meldete mit zwei Hornstössen das Herannahen eines Zuges und forderte die Arbeiter jeweils auf, ihren Arbeitsplatz im Schienenbereich sofort zu verlassen. Ein zweiter Sicherheitsmann, mit Standort westlich des Sternen- Bahnübergangs, meldete per Funk das Herannahen eines Zuges von Arbon.

Alle Mitarbeiter sind an der Südfassade beschäftigtzoom
 

Mit orangen Sicherheitswesten
Nach dem pünktlichen Arbeitsbeginn morgens um sieben Uhr ging die Arbeit flott von der Hand, stets im Blickfeld des Sicherheitsmitarbeiters, aus dessen Funkgerät immer pünktlich die Zugsmeldungen zu hören waren und das schnelle Verlassen des Arbeitsplatzes schon bald zur Routine wurde. Zur Erhöhung der Sicherheit trugen die Mitarbeiter die orangen Sicherheitswesten, die in diesem Fall von den SBB vorgeschrieben werden. Mit dem von Toni Betschart ausgearbeiteten Tagesprogramm mit den dazu gehörenden  rioritäten gingen sämtliche Beteiligten ans Werk. Wer nicht mit Arbeiten an der Südfassade tätig war, arbeitet mit Farbe und Pinsel an Türen, Fenstern oder der Fassade. Von Seite der Handwerker mussten die Arbeiten auf dem Dach sowie das Einsetzen der Fensterscheiben an der Südfassade erledigt werden.

Den Abschlussarbeiten entgegen
Nach der Verabschiedung der Sicherheitsleute um 17 Uhr atmeten die „Frondienstler“ auf. Der Tag war heiss, anstrengend, aber erfolgreich. Das Ziel gemäss dem Tagesprogramm wurde erreicht. Es stehen noch einige Details an, die es in den kommenden Tagen zu erledigen gilt. Einerseits ist es der Abschluss der Malerarbeiten und anderseits die Umgebungsarbeiten, die beim Erscheinungsbild der Anlage, Haus mit Läutwerk, das Pünktchen auf dem i sein werden. Das Läutwerk kann planmässig während den Sommerferien in der Lokremise in Sulgen überholt und restauriert werden.

Vielleicht noch zwei Jahrzehnte
Im Zusammenhang mit dem im Besitz der SBB stehenden Bahnwärterhaus und seinem Abbruch im Falle einem Gleisausbau auf zwei Spuren zwischen Steinach und Arbon, wurde in den vergangenen Wochen herumgereicht, dass dies in drei Jahren der Fall sei. Tatsache ist aber gemäss Information aus der Finanzplanung der SBB, dass im aktuellen Mittelfristplan (2012 -2017) keine Mittel für ein solches Vorhaben vorhanden sind. Das heisst, dass gemäss vorhandenen Erfahrungswerten das Bahnwärterhaus am Kirchweg noch weitere 10 bis 15 Jahre stehen wird, vielleicht auch länger. Die Renovation bedeutet somit für Steinach eine längerfristige Verschönerung und für Spender eine gute Investition.

 
 
 

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