Kantonaler Richtplan wird angepasst

28.05.2014

Der St.Galler Richtplan wird jährlich überarbeitet. Der Entwurf der Anpassung 14 liegt bis Anfang Juli 2014 in allen Gemeinden öffentlich auf und kann auch im Internet abgerufen werden. Die Bevölkerung ist eingeladen, mitzuwirken und Anregungen einzureichen.

Raumentwicklung


Der Richtplan ist das Führungsinstrument der Regierung, mit dem sie zeigt, welche Ziele sie in der räumlichen Entwicklung des Kantons verfolgt. Um die aktuellen Bedürfnisse zeitgerecht in den Richtplan aufzunehmen, wird er auch dieses Jahr angepasst. Dies geschieht parallel zur laufenden Gesamtüberarbeitung des Kapitels Siedlung. Die Anpassung 2014 sieht drei neue Teilbereiche und Änderungen in weiteren neun Bereichen vor.

Koordination und Verbindlichkeit der Agglomerationsprogramme gewährleisten
Damit die Koordination der Agglomerationsprogramme (AP) mit weiteren räumlich relevanten Projekten verbindlich sichergestellt ist, verlangt der Bund die Aufnahme der Programme in den Richtplan. Die zwei Koordinationsblätter AP St.Gallen/Arbon-Rorschach und AP Obersee werden ersetzt und die zwei Blätter AP Wil und AP Werdenberg-Lichtenstein neu eingefügt. Daraus ergeben sich weitere Anpassungen im Kapitel Verkehr.

Kulturelles Erbe schützen, erneuerbare Energien fördern
Neu aufgenommen wird die Liste der schützenswerten archäologischen Fundstellen sowie der Umgang mit diesen im Grundsatz sowie im Rahmen der Ortsplanung. Gemäss Vorgaben des Bundes wird ein Koordinationsblatt zum Naturpark Neckertal, der 2015 in die Betriebsphase übergehen soll, neu eingefügt.

Um den Anteil der Produktion von erneuerbaren Energien zu erhöhen, werden die nötigen Grundlagen zur Abwägung der Schutz- und Nutzeninteressen bei der Planung von Windenergieanlagen und neu zu erstellenden Kleinwasserkraftwerken festgehalten.

Aktualisiert und präzisiert
Ausserdem werden weitere Themen im Richtplan angepasst. Als wirtschaftliche Schwerpunktgebiete werden die Gebiete Lerchenfeld/Bütschwil-Ganterschwil zur Standortvermarktung sowie Botsberg/Flawil, Fegeren/Buchs, Industrieareal Benninger/Uzwil und Gupfenstrasse/Uzwil zur Standortaufbereitung aufgenommen. Die Listen der schützenswerten Ortsbilder von nationaler und kantonaler Bedeutung werden mit den nun festgelegten Ortsbildern der ehemaligen Bezirke Gossau, Rorschach, St.Gallen und Wil definitiv vervollständigt. Als Abbaustandort wird der Steinbruch Brand Süd/Schmerikon und Eschenbach (als Zwischenergebnis) und als Standorte für Inertstoffdeponien für ausschliesslich unverschmutzten Aushub werden Alberenberg/Mörschwil und Ritzentaa/Bütschwil-Ganterschwil (als Festsetzung) gesichert.

Baudepartement des Kantons St.Gallen

 
 
 

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